BAEST - Necro Sapiens

Century Media

- dritte Wuchtbrumme der dänischen SWE-Deather -


BAEST - Necro Sapiens
Streetdate: 05.03.2021 / Century Media

Es ist noch keine eineinhalb Jahre her, da ließen BAEST (in ihren Anfangstagen noch in der Schreibform BÆST (= Biest, Tier, Vieh)) ihr zweites Death Metal Monster "Venenum" von der Kette. In unveränderter Besetzung läutet das dänische Five-Piece mit Album Nummer 3 die nächste Runde ein. "Necro Sapiens" macht genau da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat, hebt aber das Buzzsaw Trademark, der 2015 gegründeten Todesschwadron, im Gegensatz zu den beiden Vorgängeralben nahezu auf. Der deftige, von Grund auf böse Death Metal, mit Hang zum technisch Melodischen, zündet jedoch nach wie vor direkt und auf der Stelle. Dafür trägt schon allein BAESTs einmalige, dystopisch-bedrohliche Atmosphäre Sorge. Unsere skandinavischen Nachbarn sind mit einem arschtight in ihren Organismus getauchten Ideenreichtum gesegnet, durch dessen Adern die nötigen Attribute Power, Groove und Aggression fließen.

 

Der wuchtigen Spielweise des modern interpretierten Old School SWE-Death, wohnt eine dogmatische Seele inne, die häufig an CARCASS (Technik der Gitarren), VADER (Straigtness der Vocals und Drums), GRAVE (das Sumpfige im Zusammenspiel) oder auch ILLDISPOSED (Intensität der Vocalperformance) erinnert. Das liegt nicht zuletzt am düsteren, intensiven, ja fast schon als morbide zu bezeichnenden Todesgrollen von Frontbrüllwürfel Simon Olsen.

BAEST - Necro Sapiens
BAEST

Auch wenn sich BAEST überwiegend in den mittleren Hemisphären der Temposkala bewegen, treten sie selbstverständlich auch gerne mal mächtig Arsch, bleiben aber ihrer Linie treu und agieren, trotz zugänglicher Strukturen innerhalb der Refrains, durchgehend deftig und straight. Die Jungs können hierbei aber auch auf ein durchgehend perfektes Zusammenwirken der gesamten Rhythmusfraktion setzen. So zeichnet sich Mattias ‘Muddi’ Melchiorsen Bassspiel durch Fingerfertigkeit und Wucht aus. Die zweistimmigen Gitarren von Svend Karlsson und Lasse Revsbech erzeugen diesen unbarmherzig zermalmenden Flow, der im Prinzip melodisch gehalten ist, aber auch gerne mal disharmonische Gitarrenausbrüche resorbiert. Ihre sinistren, undurchdringlichen Riffbollwerke sägen einem genüsslich die Rübe vom Rumpf. Die abwechslungsreichen Richtungswechsel in Geschwindigkeit, Härtegrad und Dynamik geben letztendlich Sebastian Abildstens, zeitweise regelrecht technischen Wechsel im Drumplay vor. BAESTs Style weist dabei selbstredend auch auf "Necro Sapiens" seine eigene, unverkennbare Note auf, die regelrechte Combat-Einflüssen, wie bei "Genesis", dem herausragenden "Abattoir" oder dem darauffolgenden "Goregasm", das ein wenig in Richtung VADER schielt, in den Äther feuert. 

BAEST - Necro Sapiens
BAEST

Die dystopische Dampfmaschine "Necro Sapiens", die sich exakt eine dreiviertel Stunde lang durch den SWE-Death Sumpf walzt, kommt gänzlich ohne Ausfälle aus und wurde komplett live aufgenommen. BAEST fackeln darauf ein Death Metal Feuerwerk nach dem anderen ab und haben mit dem See aus Kotze ("Sea of Vomit") als abschließende Krönung den perfekten Rausschmeißer kreiert, der den geneigten stripped down to the bone Death Metal Fans noch mal so richtig derbe ins Fressbrett ballert. Die zehn Momentaufnahmen des Wahnsinns, die BAEST auf "Necro Sapiens" gebannt haben, sind pures Teufelszeug und rumpeln endfett aus den Speakern. Wer sich also nicht sicher ist, wie Todesmetall anno 2021 klingen sollte, darf sich mit "Necro Sapiens" gerne ein Referenzwerk par excellence ins Haus holen. Oder man versucht die Jungs einmal live zu erwischen, so Corona will. Denn Februar/März/April 2021 rocken BAEST ihr Heimatland Dänemark und gehen anschließend bis August auf Europarundreise. Davon im Juli und August gemeinsam mit PHILIP H. ANSELMO & THE ILLEGALS. Spätestens mit "Necro Sapiens" steigen BAEST in die erste Death Metal Liga auf, denn BAEST 3.0 ist unbeugsamer Todesstahl mit Herz und Seele! Da gibt es wohl kaum eine zweite Meinung!! Buy now...or cry later!!!

 

Edit: Leider sind BAEST aufgrund der anhaltenden Pandemie gezwungen, einen Teil der "Necro Sapiens"-Tour zu verschieben - alle dänischen Tourdates wurden auf den Herbst 2021 verschoben. Einen Link zu sämtlichen aktuellen BAEST Euro-Tourdates findet ihr weiter unten.

 

https://www.baestband.com/

https://www.facebook.com/baestband

 

LACK OF LIES - Wertung: 93/100

 

BAEST in der "Necro Sapiens" Besetzung:

Simon Olsen - Vocals

Svend Karlsson - Guitars

Lasse Revsbech - Guitars

Mattias ‘Muddi’ Melchiorsen - Bass

Sebastian Abildsten - Drums

 

Tracklist:

01. The Forge (00:35)  

02. Genesis (05:56)      

03. Necro Sapiens (04:24)      

04. Czar (04:58)  

05. Abattoir (04:47)      

06. Goregasm (06:16)   

07. Towers of Suffocation (05:18)   

08. Purification Through Mutilation (04:03)       

09. Meathook Massacre (04:30)       

10. Sea of Vomit (04:13)       

 

TT: 45:00 Minuten

 

Anspieltipps: Abattoir; Sea of Vomit; Necro Sapiens; Czar; Purification Through Mutilation

 

Hier checkt ihr die aktuellen BAEST Euro-Tourdates!

 

Abattoir:

 

Meathook Massacre:

 

Genesis:

 

Necro Sapiens:



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