Streetdate: 16.08.2019 / Pulverised Records
Streetdate: 16.08.2019 / Pulverised Records

BASTARD GRAVE - Diorama Of Human Suffering

(Pulverised Records)

 

Das neue Reibeisen der filthy Dödsmetaller BASTARD GRAVE aus Helsingborg im Süden Schwedens, spielt sich unüberhörbar im rauen Oldschool Milieu ab. Seit 2012 sind die Bastard Deather bereits on Stage und haben nun mit dem finsteren und kalten, gleichwohl grobschlächtigen und monströsen "Diorama Of Human Suffering" ihren zweiten full-length Silberling am Start. Ultratiefergelegtes, schwermütig sägendes Permariffing, ein Todeshauch von disharmonischer Melancholie, pumpendes Drumming und ein basslastiger Gesamtsound sind die Eckpfeiler von BASTARD GRAVEs musikalischer Unbarmherzigkeit. Das Ganze geht dabei grob in die DISBELIEF, ARSIRIUS, FESTERDAY oder LIK Richtung, ist aber deutlich doomiger ausgerichtet. Und auch wenn die Helsingborger Dödsmetaller zwischendurch mal Gas geben, ist das Grundgerüst eher in mittleren bis maximal in uptempo Gefilden fundamentiert.

 

"Diorama Of Human Suffering" verströmt einen absonderlich ekelhaften Gestank nach Verwesung, Moder, Eiter und nekrotischen Körperpartien. Vor allen Dingen hervorgerufen durch die verzerrten, niederfrequenten Knochensägen der beiden Saiteninstrumentalisten Daniel und Andreas. Rickard "Rille" Perssons' halbverweste Vocalperformance passt dazu natürlich wie die Faust aufs Auge. 

Photo Credit: Jakob Ebbinger
Photo Credit: Jakob Ebbinger

Neben dem düster aus den Boxen brodelnden "Translucent Visions", ist die kranke, leicht versludgete, groovige Grind/Death/Doom Nummer "Inner Carnivore" eines der hervorzuhebenden Highlights des starken BASTARD GRAVE Zweitwerks. Auch der darauf folgende schwerfällige Stampfer "Madness Of Creation" hat es gewaltig in sich. Zu BASTARD GRAVEs Old School Death Metal, der in einem fauligen Sumpf aus rauem und rohem, leicht dreckigem Schweden Death, mit nicht selten zum Einsatz gebrachten sinistren Doom Anleihen watet, gesellt sich immer wieder dieser deftige, omnipräsente Tieftöner, der noch die morscheste Pappel zum Zittern bringt.

 

Auch der zweite grobschlächtige Bastard des Schweden Fünfers wurde von Ulf Blomberg im The End Studio im Jahr 2019 aufgenommen, gemischt und gemastert. Die 38:05 Minuten rotierende, monströse Wuchtbrumme "Diorama Of Human Suffering", mit ihren insgesamt neun Tracks, ist eine Ode an den traditionell gezockten Death Metal und wurde von Herrn Blomberg auch dementsprechend produziert. Freunde von GRAVE oder ENTOMBED dürften durchaus Interesse bekunden und ihre helle Freude am zweiten Output des schwedischen Todesbattalion BASTARD GRAVE haben.

©BASTARD GRAVE
©BASTARD GRAVE

https://www.facebook.com/BastardGrave

 

Meine Wertung: 85/100

 

BASTARD GRAVE in der "Diorama Of Human Suffering" Besetzung:

Rickard "Rille" Persson - Vocals

Daniel - Guitar

Andreas Hjorth - Guitar

Maria Jonsson - Bass

Peter Johansson - Drums

 

 

 

Tracklist:

01. Life In The Sewers (5:39)

02. Translucent Visions (4:56)

03. Drowning In An Ocean Of Bile (2:12)

04. Diorama Of Human Suffering (3:44)

05. Transubstantiation Into Feces (4:41)

06. Inner Carnivore (2:48)

07. Madness Of Creation (3:45)

08. Non-Functioning Pile Of Rot (3:52)

09. Stench Of Infection (6:09)

 

TT: 38:05 Minuten

 

Anspieltipps: Translucent Visions; Inner Carnivore; Madness Of Creation; Life In The Sewers

 

Hier checkt ihr die aktuellen BASTARD GRAVE Tourdates!

 

"Diorama Of Human Suffering":