DISTANT - Dawn of Corruption

Unique Leader Records

- dritte E.P. der Downtempo Deathcoreler aus Rotterdam -


DISTANT - Dawn of Corruption
Streetdate: 23.10.2020 / Unique Leader Records

Nach den beiden erfolgreichen EPs "Slither" (2015) und "Tsukuyomi" (2017), etlichen Singleauskopplungen, sowie dem 2019er Debüt "Tyrannothopia", lässt das Downtempo Deathcore Konglomerat DISTANT aus Rotterdam und Bratislava, nun seinen nächsten Output in Form der 6-Track EP "Dawn of Corruption" vom Stapel. Die Niederländisch/Slowakische Allianz, die sich in den heißen Sommertagen des Jahres 2014 gegen den Rest der Menschheit verschwor, steht auf übelst krasse Timebending Sequenzen, die sie gekonnt in ihren straighten, schweren, vergleichsweise langsamen Deathcore- und Slam Death-SciFi-Sound einfließen lassen. Mit derbe heruntergetunten Gitarren, denen Alan Grnjas langgezogene, düster raspelnde Growlperformance in nahezu nichts nachsteht, fiesen Breakdowns und wuchtigen, futuristisch-spacig anmutenden Sound Snippets, Samples, Synthsounds und Frequenz-Verwerfungen, haut das bösartige Six-Pack DISTANT von Anfang an mörderisch auf die Kacke. Und wer auch immer als Extrem Metal Fan der Meinung ist, dass dem Deathcore-Bereich allmählich die Luft ausgeht, dem sei "Dawn of Corruption", mit seinem wahren Reigen an bärenstarken Ideen, zu dieser kalten Jahreszeit, wärmstens ans Herz gelegt.

 

Der facettenreich und variabel gezockte Ambient Black Magick Slam Death, dessen musikalischer Wirkungskreis sich oftmals verzweigt, verschachtelt, zum Teil gar regelrecht labyrinthisch ausnimmt, erschafft mit seinem Future Sound eine bedrohliche, bis alarmierende Atmosphäre, die ihre Tentakel bis hinein in den Industrial Sektor streckt. 

DISTANT - Dawn of Corruption
DISTANT

Das betont und befeuert die magische und dämonische Ader des hölländischen Slam Death Sextetts natürlich ungemein. Auch der, im Deathcore übliche Wechsel zwischen aggressivem Deathcore Gegrummel, Geröchel, Gebrüll und Gekreisch wurde hier arschtight in Szene gesetzt. Dabei verfallen die teilweise verschwurbelten Gitarrenläufe immer wieder in den Tiefschlaf musikalischer Slow Motion Sequenzen. Doch außer dem, immer Mal wieder ins Spiel gebrachten Zeitlupen-Faktor, ist dieser Slam Death Output alles andere als einschläfernd. "Dawn of Corruption" ist vielmehr mächtig, wuchtig, düster, kompromisslos und absolut gewalttätig.

 

DISTANT sind wahrlich ernstzunehmende Vertreter ihrer Zunft. Das beweist auch der neue Mann hinter der Schießbude, der auf den Namen Jan Mato hört, von den 2016 aufgelösten Slovaken SHRILL WHISPERS kommt und so einige interessante Drumfiguren auf seine Kessel boxt. Ebenfalls dazugestoßen ist Eise Smit (Ex-RISING CONFLICT), der für die dritte "Stimme" an der Gitarrenfront sorgt. Auch einige Guestappearances können die Holländer vorweisen. 

DISTANT - Dawn of Corruption

So glänzen beispielsweise Jason Evans von INGESTED mit seiner Vocalperformance zum Titeltrack "Dawn Of Corruption", sowie Mendel bij de Leij (Gitarrist von ABORTED 2012-2019) mit einem gigantischen Gitarrensolo auf "Temple Of Taglaroth". Produziert wurde das sechs Tracks umfassende Mini-Album "Dawn Of Corruption", das sich bereits nach knapp 18 Minuten auf der Zielgeraden befindet, von den Bandmitgliedern Nouri Yetgin, Alan Grnja, Vladimir Golic, sowie den Frequenztüftlern Vojtech Pacesny, Jack Higgs und Simone Pietroforte. Letzterer kümmerte sich, in den Divergent Studios zu Bari im Süden Italiens, zusätzlich noch um den ausgewogenen Mix und das Mastering der neuen DISTANT Scheibe.

 

Zur Background-Geschichte der DISTANT-Alben:

"Dawn of Corruption" ist ein dunkler Abstieg in die Tiefen des Königreichs Tyrannotophia - das Reich der Verurteilten und der Klang der Verdammnis der Welt. Das Königreich steht kurz vor dem Fall und eine neue Ära steht vor der Tür. Alle elenden Kreaturen entkommen der Dunkelheit und sind auf der Suche nach ihrer Krone. DISTANT spielen die dunklen Hymnen des gefallenen Königreichs, damit die Zuhörer die atmosphärische Verzweiflung und die kommende groteske Leere erleben können. Emotionale, böse und rücksichtslose Lieder der Gefallenen. Taucht ein in ein neues, schreckliches Kapitel von Tyrannotophia und der Geschichte von Gabraath, dem Sohn des Tyrannt und Thronfolger der "Dawn of Corruption".

 

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LACK OF LIES - Wertung: 86/100

 

DISTANT in der "Dawn of Corruption" Besetzung:

Alan Grnja - Vocals

Nouri Yetgin - Guitar

Vladimir Golic - Guitar

Eise Smit - Guitar

Elmer Maurits - Bass

Jan Mato - Drums

 

Tracklist:

01. Hull of Crows (01:15)

02. Dawn Of Corruption (04:08)

03. Hellmouth (03:42)

04. Oedipism (03:29)

05. Temple of Taglaroth (03:25)

06. The Void (01:57)

 

TT: 18:06 Minuten

 

Anspieltipps: Oedipism; Hellmouth; Temple of Taglaroth

 

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"Dawn of Corruption" Full Album Stream:

Dawn Of Corruption:

 

Hellmouth:

 

Oedipism:

 

Oedipism (drum playthrough):