FLESHGOD APOCALYPSE Interview mit Bassist Paolo Rossi vom 08.01.2016

 

- von einem blanken Stück Papier, dem musikalischen Erwachsen werden, der Gastsängerin Veronica und dem Traum mit einem Orchester aufzutreten -

 

FLESHGOD APOCALYPSE sind seit jeher ein Garant für extremen, aber auch extrem gut gespielten Death Metal. In den letzten Jahren, eigentlich mit Release ihres zweiten Extremeisens „Agony“ im Jahre 2011, fanden immer mehr symphonische und orchestrale Passagen Einzug in die technische exzellente Musik der Italiener. Mit ihrem neuen Monumentalwerk „King“ setzen sie dem Ganzen endgültig die Krone auf und schaffen eine düster brutale Extrem Metal Oper der Sonderklasse. Durch ihre enorm breit gefächertes Soundspektrum, dass sich nicht nur in Growls, Klar- und Operngesang niederschlägt, sondern auch oder gerade in der enorm vielfältigen Instrumentalsektion zur vollen Blüte reift, wird man von Anfang bis Ende der Ära „King“ mitgerissen. Frisch ins neue Jahr rüber getrudelt, erhielt ich Antwort via E-Mail von Bassist Paolo Rossi auf all die Fragen, die mir zuletzt in den Fingern brannten. Heraus kam ein äußerst interessantes, nicht minder umfangreiches Interview.

 

Janko: Erst einmal muss ich euch für das neue, wirklich exzellente und monumentale Album “King” danken. Ich bin froh, dass ich die Ehre hatte und noch immer habe, mir die Zeit mit eurer Musik und euren Konzerten zu versüßen. FLESHGOD APOCALYPSE ist King!!! Was kommt dir in den Sinn, wenn du an den Schreibprozess und das Komponieren des neuen Albums denkst? Hattet ihr noch ein paar Ideen vom „Labyrinth“ Album übrig oder habt ihr einen „cut“ und damit einen kompletten Neuanfang gemacht?

 

Paolo: Danke für die netten Worte! Selbst wenn ich am ersten Part des Schreibprozesses nicht teilgenommen habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass keinerlei der Ideen, die wir nicht für „Labyrinth“ verwendet haben, in „King“ eingeflossen sind. Jedes Album das wir machen, ist ein neues Kapitel in unserer musikalischen Entwicklung, im Prinzip haben wir mit einem blanken Blatt Papier angefangen. Es kann natürlich sein, dass ein paar alte, nicht verwendete Riffs neu arrangiert oder neu interpretiert wurden, aber das ist eher die Ausnahme.

 

Janko: Was hat dir beim Gestalten und Ausdrücken eurer Ideen am meisten Spaß bereitet?

 

Paolo: Wie ich bereits sagte, ein neues Album zu schreiben ist ein absolut neues Kapitel für unsere Entwicklung, in zweierlei Hinsicht: musikalisch und persönlich. Neue Musik zu kreieren ist wie erwachsen werden, jedes Mal lernst du etwas neues, das ist sehr faszinierend und immer ein großes Vergnügen.

 

Janko: Wie muss ich mir die Ausarbeitung der orchestralen Parts und die „Hochzeit“ mit eurem schnellen und technischen Death Metal vorstellen? Ist es außergewöhnlich schwer sie zusammenzufügen und sind alle orchestralen Parts einzig und allein von Francesco Ferrini arrangiert worden oder hattet ihr Hilfe von außerhalb der Band?

 

Paolo: Wir hatten keine Hilfe von außen. Wie du vielleicht weißt, können wir bis jetzt noch auf kein leibhaftiges Orchester zurückgreifen (hoffentlich bald, ehehe), also ist Francesco alleinig verantwortlich für diese schwierige Aufgabe. Er arbeitet mit hochkomplexen, virtuellen Instrumenten und das ermöglicht ihm, diese guten Ergebnisse zu erzielen. An den Tonstärken und Übergängen dieser Instrumente zu arbeiten ist der härteste Teil dieser Arbeit, an diesem Punkt wird er jedes Mal verrückt ahaha!!! Aber mal Spaß beiseite, wir waren sehr zufrieden, wie die orchestralen Parts rüberkamen, also haben wir uns dazu entschlossen sie in ein individuelles Licht zu setzen und eine rein orchestrale Version des Albums zu veröffentlichen. [Diese ist als zweite CD im 2-CD Digipak zu „King“ enthalten - Anm. d. Verf.]

 

Janko: Erzähl mir etwas über das Konzept hinter „King“. Das Cover zeigt einen König, der eine Marionette darstellt. Was hat das zu bedeuten und was bedeutet das für euch bezogen auf eure Musik und eure Texte?

 

Paolo: „King“ ist ein Konzeptalbum, auch wenn es keine verbindende Story zwischen den Songs hat, gibt es einen roten Faden: Der König ist eine Marionette, weil er nicht frei ist. Er wird von den anderen Charakteren des Albums, dem Prinzen, der Hure, dem Schatzmeister bedroht. Jeder in diesem Gericht versucht ihn zu korrumpieren, somit ist er die einzige positive Figur der Story. Er ist auch eine Metapher für jeden einzelnen von uns: wenn wir nicht den König in uns selbst ehren, werden wir nie in der Lage sein, die Fäden zu kappen, die uns anbinden wie eine Marionette. Fäden, die von all den negativen Figuren gezogen werden, von denen wir sprechen, die sich in Ängsten, Korruption, Qual und Trauer wiederspiegeln.

Janko: Für mich klingt „King“ wie eine dunkle, diabolische, experimentelle, nichtsdestotrotz perfekt inszenierte Oper. „Da gibt es kein fehlendes Puzzleteil“, habe ich in meiner Review geschrieben und dass es eine enorme musikalische Dichte, neben einer sauberen Produktion aufweist. Des Weiteren, dass ihr die neuen Beethovens oder Mozarts des brutalen, technischen, extremen und orchestralen Death Metal seid. J Was denkt ihr über das finale Ergebnis eurer Arbeit?

 

Paolo: Vielen Dank dafür. Das freut uns zu hören. Ja, wir sind sehr zufrieden mit dieser Arbeit, in jeglicher Hinsicht würde ich sagen. Soundtechnisch haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Im Endeffekt kann die Hörerschaft unsere Musik in vollen Zügen genießen, da wir es fertig gebracht haben, einen kristallklaren, dennoch aggressiven Sound hinzubekommen. Das war eine große Herausforderung, denn je klarer du den Sound haben willst, je mehr geht dir die Brutalität flöten, das ist ebenfalls ein nicht unerheblicher Aspekt. Es ist nicht leicht, die richtige Balance zu finden, aber diese Mal denke ich, haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen. Außerdem ist es wirklich schwierig, schnellen und ungezügelten Death Metal mit einem Orchester zu paaren und es braucht viele Versuche und ne Menge Geduld, sogar jahrelange Geduld, aber bei „King“ haben wir einen ausgezeichneten Weg gefunden dies umzusetzen, denke ich.

 

Janko: Wie kam es zu der Idee orchestrale, symphonische Arrangements mit technischem Extrem Death Metal zu verpaaren? Was sind eure Pläne und/oder Träume bezüglich eurer Musik? Mit einem Orchester zu spielen oder ist es etwas ganz anderes?

 

Paolo: Das waren ich und Francesco Paoli, der Schlagzeuger, der in den Anfangstagen der Band noch unser Gitarrist war. Wir hatten einen Song unserer Vorgängerband der sehr neo-klassisch klang, den fanden wir richtig gut. Als wir damals mit FLESHGOD APOCALYPSE loslegten, entschieden wir uns dazu Stoff zu schreiben, der dieses Schlüsselelement besaß. Dann haben wir versucht dies Album für Album weiterzuentwickeln, immer mit dem Ziel vor Augen orchestrale Musik mit Death Metal zu kombinieren. Es ist unser Traum mit einem richtigen Orchester aufzunehmen und auch live zu spielen. Ich denke, das sollte das endgültige Ziel sein.

 

Janko: Welche Musik(er) oder welche sonstigen Dinge, wie Filme etc. hatten den meisten Einfluss auf euch und eure Musik?

 

Paolo: Im Grunde stehen wir auf ne Menge Sachen, die Liste wäre endlos. Wir alle sind eingefleischte Metalfans, somit stehen wir natürlich auf die Metal Klassiker, aber auch jede andere Art von Musik der klassischen Komponisten (offensichtlich!) bis hin zum Alternative Rock, von traditioneller Folk Musik bis hin zu Pop Songs und jegliche Art von Filmen, wir lieben Kino! Ich würde sagen, dass wir unsere Inspiration in allem finden was wirklich Gut ist, mit einem großen „G“ als Anfangsbuchstaben, wenn du verstehst was ich meine.

 

Janko: Warum ist die Frau hinter der weiblichen Gesangsdarbietung nicht als Bandmitglied oder Gastsängerin aufgeführt? Für mich persönlich ist “Paramour (Die Leidenschaft bringt Leiden)” eine nahezu perfekte Interpretation von Goethe’s Gedicht und ich liebe es (vor allem es laut zu hören…wie ich und alle meine Nachbarn dies an Silvester getan haben J), aber ich kann mir denken, dass es da ein paar Metalfans gibt, die sich tierisch darüber aufregen werden.

 

Paolo: Veronica ist eine Gastsängerin. Sie arbeitet mit uns seit dem „Agony“ Album und man kann sagen, dass sie mittlerweile ein Teil der Band ist, sie geht mit uns jedes Mal und überall hin auf Tour. Allerdings ist sie nicht im Line Up, weil wir es vorziehen sie in ihrem eigenen „Licht“ erstrahlen zu lassen. Sie ist eine sehr spezielle Figur in einer Extrem Metalband, wie du bereits sagtest, aber darum geht es nicht: Wir denken dass sich ihre Rolle dadurch, dass sie ein zusätzlicher Charakter und kein Bandmitglied ist, noch interessanter gestaltet und es ihr einen geheimnisvollen Touch verleiht. Das ist auch der Grund, warum sie immer mit einer Maske auf der Bühne steht. Davon mal ganz abgesehen, hat sie einen eindrucksvollen Job auf „Paramour“ hingelegt und ich hoffe, dass es für dich und deine Nachbarn eine passende Gelegenheit war, das neue Jahr willkommen zu heißen, ahaha! ;)

 

Janko: Es ist offensichtlich, dass ihr immer professioneller werdet. Eure technische Entwicklung ist absolut erstaunlich. Wo kommt diese enorme Professionalität innerhalb einer Extrem Metalband her und wer unterstützt euch dabei? Und bitte sagt jetzt nicht: Wir sind einfach gut, denn das wissen wir. Hat es etwas mit eurem Transfer zu Nuclear Blast zu tun? Was sind die Hauptgründe warum es so gut läuft und sich im Endeffekt in dieser Art auszahlt?

 

Paolo: Eine Band arbeitet genau wie eine Firma. Desto mehr gute Ergebnisse du erzielst, desto mehr Investoren bekunden Interesse an deinem Produkt und entscheiden sich dazu, dich zu unterstützen, weil sie das Potential erkennen. Man braucht Talent und es ist viel harte Arbeit eine Firma zu sein, die auffällt, denn du musst etwas Besseres haben als eine Millionen anderer Firmen. Man braucht auch Talent, um ein guter Investor zu sein, denn du musst die Intuition haben, dass Potential zu sehen, dass andere Investoren eben nicht sehen. Natürlich ist aller Anfang schwer, denn jede Band (wie auch jede Firma) muss eine Menge Opfer bringen und der finanzielle Verlust ist fast unausweichlich. Als erstes musst du dein Potential erkennen, dann musst du von den Leuten aufgenommen werden, die an das glauben, was du tust. Unser Management war sicherlich sehr wichtig für uns. Die Zusammenarbeit mit Hard Impact’s Maurizio Iacono von KATAKLYSM war für uns von hohem Wert und absolut entscheidend.

 

Janko: Erzähl mir über eure bisherigen Erfahrungen mit Nuclear Blast. Gäbe es hierzu Alternativen?

 

Paolo: Für uns ist Nuclear Blast das beste Label der Welt, was den Metal Bereich anbetrifft. Ich kann mir im Moment nichts Besseres für uns vorstellen. Wir lieben die Art und Weise wie sie arbeiten und ihre Bands promoten, also nein danke, wir brauchen keine Alternative! :D

Janko: Im Februar werdet ihr gemeinsam mit CARACH ANGREN auf USA Tour gehen und auch ein Konzert in Puerto Rico geben. Was kommt dir in den Sinn, wenn du an diese kommenden Events denkst? Ist es eure erste headlining Tour und was habt ihr bislang für Erfahrungen in Übersee gemacht? Kommen mehr oder eher weniger Fans zu euren Konzerten als in Europa?

 

Paolo: Ja, das ist unsere komplett erste Headliner Tour. Ich meine, wir haben in der Vergangenheit schon kleine Headliner Touren gemacht und auch 2014 einen co-headlining Durchgang mit SEPTICFLESH durch Nord Amerika, aber ja, das kann man als unsere erste Headliner Tour ansehen. Wir können es kaum noch abwarten. Das neue Material für deine Fans zu spielen ist einfach genial. Der amerikanische und der europäische Markt sind sehr unterschiedlich. Ich muss sagen, dass die Europäer schwerer zufriedenzustellen sind, wohingegen die Amerikaner jedem eine Chance geben. Für mich ist beides gut, denn in Europa musst du ganz schön kämpfen, um dir den Respekt zu erarbeiten und das fordert heraus und putscht auf. In Amerika kannst du unter Umständen abgefeiert und unterstützt werden, selbst wenn dich niemand kennt. Das ist auch noch aus einem anderen Grund positiv, denn es räumt jedem eine Chance ein, aber wenn du nicht wirklich was mitzuteilen hast, werden sie dich sicherlich schnell wieder vergessen haben eheh.

 

Janko: Was ist mit CARACH ANGREN? Ich persönlich mag die auch. Und ihre Musik  - davon mal ganz abgesehen, dass es Black Metal ist - ist ebenfalls symphonisch. Ich denke, das ist ein wirklich cooles Package. Wird es in dieser Konstellation auch wieder in Europa stattfinden? Wenn nicht, wer wird euch auf eurer Europatour begleiten und wann wird sie starten? Habt ihr etwas Bedenken, im Hinblick auf die Herausforderung, diese Oper live zu rüberzubringen?

 

Paolo: Es wird das dritte Mal, dass wir mit CARACH ANGREN touren. Ja, sie sind eine wirklich gute Band, interessant und sehr charismatisch, das Package funktioniert gut. Sie werden allerdings nicht mit uns in Europa unterwegs sein, da wir Gäste auf der ENSIFERUM Tour sind, die für uns enorm wichtig ist. Keine Sorge, wir haben es bisher jedes Mal gepackt und wir werden es wieder packen!

 

Janko: Was sagt ihr zum „Ausverkauf“ eurer Musik/Band im weitesten Sinn? Ich meine, neben dem „normalen“ Kram, wie T-Shirts usw. gibt es Tassen, roten und weißen Wein, Spielkarten, Schlüsselanhänger, Baumwolltaschen, und sogar Pasta und Kochschürzen. Stört euch das oder ist euch das scheißegal? Habt ihr den Wein schon probiert? Wie viele Flaschen oder Kisten bislang…hahaha? Auf der anderen Seite weiß ich natürlich, dass ihr Geld verdienen müsst, um eure Rechnungen zu zahlen wie jeder andere auch und das Leben als Musiker mit all den Kosten und Konsequenzen nicht gerade das günstigste ist. Wer sagt eigentlich verkauft dies, verkauft das und wer vertreibt die Artikel? Habt ihr darüber die volle Kontrolle? Gibt es Sachen, wo ihr schon gesagt habt: Wir werden diesen oder jenen Artikel nicht verkaufen? Natürlich ist Musik ein Geschäft, aber was sagt ihr zu dieser ökonomischen Entwicklung in Bezug auf Heavy Metal und im Speziellen eurer eigenen Musik?

 

Paolo: Ich denke, wenn es o.k. ist ein T-Shirt mit meinem Bandnamen zu verkaufen, dann ist es normal so ziemlich alles zu verkaufen, was meinen Bandnamen trägt, da seh ich keinen Unterschied. Natürlich muss das Ganze in vernünftigen Bahnen laufen. Lebensmittel sind da schon recht neu für den Metal Markt, aber warum nicht? Ich meine, die Produkte die wir verkaufen sind exzellent (Ich persönlich habe ein paar Gläser Minotaur Wein genossen, direkt bevor ich mich an das Interview gemacht habe ahaha), also warum nicht? Ich denke, dass dies eine gute Möglichkeit ist, Support der Leute zu erhalten, die deine Musik lieben. Wie du schon sagtest, ist es nicht gerade einfach in einer Band zu sein, wenn es um Geld geht und ich kann dir versichern, dass einer der besten Wege eine Band zu unterstützen darin liegt, ihre Merchandise Artikel zu kaufen, besonders auf direktem Wege von der Band selbst. Wir versuchen immer Produkte in ausgezeichneter Qualität zu bekommen, um unseren Kunden etwas bieten zu können, an dem sie Spaß haben. Wir sind glücklich, wenn jemand unser Merchandise schätzt, vom T-Shirt bis zum Wein, von Tassen bis zur Pasta, vom Schlüsselanhänger bis zu den Taschen!

Janko: Wenn du zu eurer Bandgründung im Jahre 2007 zurückgehst, hast du damals geglaubt, dass ihr einen derartigen Erfolg haben werdet? Was sind deiner Meinung nach die beeindruckendsten Momente für dich und deine Band? Welche lustigen Sachen fallen dir ein, wenn du an neun Jahre Bandbestehen denkst?

 

Paolo: Wir hatten immer hohe Ziele, aber wer weiß so etwas schon? Wenn du mit einer Band startest, hast du Träume, die die meiste Zeit Träume bleiben. Jeder von uns hat in verschiedenen Bands gespielt, bevor er die richtige „Alchemie“ gefunden hat. Wie ich bereits zuvor gesagt habe, braucht es Talent um aufzufallen, aber wenn du das Talent besitzt und nicht die richtigen Leute um dich herum hast, ist es sehr schwierig dein Talent unter Beweis zu stellen. Hmm, einer der besten Momente. Der erste Plattendeal damals 2007, nach unserer ersten Demo…das war ein wahrgewordener Traum. Neun Jahre ist das nun her, da gab es eine ganze Menge lustige Momente, aber um die Sache rund zu machen, kann ich dir sagen, dass die Kuchenschlacht 2014, während unserer 500. Show, auf der Bühne in Polen super lustig war.

Janko: Ihr erarbeitet in der Hauptsache Konzept Alben. Habt ihr jemals darüber nachgedacht, ein Konzept Album oder noch besser ein Doppel Album (hell…yeah!!!) aus Dante Alighieri’s “Die (göttliche) Komödie” zu machen? Das wäre höllisch viel Stoff zu verarbeiten, denke ich und Vergil, sowie Statius  könnten durch die drei Teile „Inferno“, “Purgatorio” und “Paradiso” führen. Da ihr Italiener seid, denke ich, dass ihr das bereits gelesen habt oder etwa nicht?

 

Paolo: Wir haben Dante in der Schule durchgenommen. Jeder Italiener muss da durch ahah! Ich persönlich liebe die (göttliche) Komödie, für mich eine der größten Errungenschaften der Menschheit. Einige Bezüge hierzu gab es in den Texten auf „Agony“ und wir nutzen einen Teil des XXIII. Gesangs für die Einleitung eines unserer Songs, wenn wir ihn live spielen „The Violation“. Ich weiß nicht ob wir jemals ein Konzept darüber machen werden, wer weiß!

 

Janko: Kommen wir zum Ende des Interviews…hast du ein paar abschließende Worte für eure deutschen Fans?

 

Paolo: Checkt unser neues Album „King“ und kommt zu unserer Tour im April, wir könne es kaum erwarten, wieder nach Deutschland zu kommen!!!

 

Im April sind FLESHGOD APOCALYPSE also mit ENSIFERUM und THE RETURN OF THE ONE MAN ARMY auf Europatour. Dieses abwechslungsreiche Package darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. 

 

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