GHOST IRIS - Comatose

Long Branch Records

- vierte Langrille der dänischen Metalcore / Deathcore / Djent Combo -


GHOST IRIS - Comatose
Streetdate: 07.05.2021 / Long Branch Records

GHOST IRIS aus Dänemark haben mit dem Metalcore/Deathcore/Industrial/Mathcore/Hardcore und Djent Crossover "Comatose" einen wankelmütigen Wechselbalg zwischen Extreme und fast schon poppiger Leidenschaft kreiert. Die vierte Langrille "Comatose", der 2015 gegründeten dänischen Metalcoreler wandelt zwischen Licht und Dunkelheit und erkundet die Menschlichkeit, wie auch die Unmenschlichkeit in den Tiefen unserer Existenz. GHOST IRIS 4.0 ist ein überwiegend deftiges Brett mit wuchtigen Bulldozerbeats, zumeist verschwurbelten, hart angerissenem und teils richtig schön heruntergetuntem Djent-Geschranze, facettenreichen und vielseitigen Gesangsperformances, die von wütenden Hardcore Shouting, über derbes Deathcore Growling, bis hin zu einfachen, klar gesungenen und eingängigen Metalcore Refrains reichen.

 

Von einfühlsam bis right-in-ya-face bekommt das Auditorium also die komplette Bandbreite geboten. Und obschon ich das melancholische Geflenne im Metalcore in der Regel meilenweit umschiffe, da ich es eher für kontraproduktiv halte, muss ich zugeben, dass der cleane Gesang im Falle von GHOST IRIS recht ansprechend eingesetzt und gut performt wurde. Dennoch bevorzuge ich nach wie vor die extremen und bitterbösen Konterparts des dänischen Bulldozers und sehe die Vorzüge in den massiven Deathcore Brechern "paper tiger", sowie "cult", gegenüber dem eher lahmen, durchgehend klar gesungenen "ebb//flow" oder dem ausdruckslosen "coma". Beim darauffolgenden "cold sweat" sieht das mit dem Klargesang schon wieder etwas anders aus, da sich dieser hier um Welten besser ausnimmt und sogar einen eigenen Flow entwickelt. 

GHOST IRIS - Comatose
Photo: Oscar Dziedziela

Neben der präsenten Bassaxt und den dezent eingesetzten elektronischen Substanzen zum atmosphärischen Auflockern, kann man nur immer wieder den vielschichtigen Aufbau der bockstarken Gitarrenarbeit loben. Das Metalcore Fourpiece GHOST IRIS hat mit "Comatose" einen musikalisch divergenten und extremen Kontrast zwischen den jeweiligen Stilen hervorgerufen, der zwar nicht immer zu 100%  meinen Geschmack trifft, dennoch recht morbide und vor allen Dingen äußerst abwechslungsreich aus den Speakern föhnt.

 

Einschließlich des Intros "(3815935)" umfasst das 37:03 Minuten zirkulierende "Comatose" zehn Tracks, die mit einer bunten Mischung aus WHITECHAPEL, THY ART IS MURDER, MESHUGGAH und LINKIN PARK, dezentem, eher in den Hintergrund gerücktem, atmosphärisch spacigem Permariffing, sowie mächtigen Breakdowns aufwarten. Sicherlich werden nicht alle Fans der oben genannten musikalischen Stile mit meiner Meinung d'accord gehen, aber ich hätte mir "Comatose" lieber ohne den halbstarken und Verzweiflung heischenden Klargesang gewünscht, denn dieser nimmt an entscheidenden Schnittstellen immer wieder die nötige Fahrt raus.

 

(Janko)

 

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LACK OF LIES - Wertung: 80/100

 

GHOST IRIS in der "Comatose" Besetzung:

Jesper Vicencio Gün - Vocals

Nicklas Grønlund Thomsen - Guitar

Daniel Leszkowicz - Guitar

Sebastian Linnet – Drums

 

Tracklist:

01. (3815935) (00:43)

02. desert dread feat. Mark Hunter (03:15)

03. paper tiger (03:13)

04. cult (03:59)

05. former self (04:50)

06. coda (04:04)

07. ebb//flow (03:58)

08. cold sweat (04:30)

09. coma (04:01)

10. power schism (04:09)

 

TT: 37:03 Minuten

 

Anspieltipps: paper tiger; cult; former self; cold sweat

 

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paper tiger:

desert dread:

cult:

cold sweat:



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