RICHARD LAYMON - Der Käfig

 

Richard Laymon ist mit „Der Käfig“ mal wieder ein meisterliches Werk an Perma-Action, und Perma-Spannung gelungen, dass zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Dass dies nicht zuletzt an den häufigen Szeneriewechseln liegt, stets gespickt mit makaberen Gewalttaten, morbider Brutalität, sowie, bis weit ins Perverse reichende, sexuelle Handlungen und deren ausufernden „Spielchen“, steht wohl außer Frage. Richard Laymon ist eben nichts für schwache Nerven. Die Geschichte um den Käfig wird dabei allerdings von der Geschichte um die Mumie Amara überlagert, wie es schon der Klappentext erahnen lässt. Viele Protagonisten, die allerdings wiederkehrend so beschrieben werden, dass man sich sofort wieder an sie erinnert, sowie die unterschiedlichen Handlungsorte gestalten den Plot äußerst facettenreich. Mit jedem neuerlichen Kapitel steigt man sofort wieder in den reißerischen Lesefluss ein und erst ganz am Ende fügen sich die vielen, verschiedenen Handlungsstränge zu einem Gesamtbild zusammen.

 

Meine Wertung: 90/100

 

www.richardlaymon.de