JAMES REDFILED - Die Prophezeiungen von Celestine

 

Mit „Die Prophezeiungen von Celestine“ hat James Redfield ein spirituelles Kultbuch geschaffen, dass in Form eines Abenteuerromans in den Anden und den sie umgebenden Urwäldern spielt. Es erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der durch eine langjährige Freundin von einem uralten Manuskript erfährt, dass von der Wiedergeburt des Bewusstseins und den Aufbruch zu einem neunen spirituellen Zeitalter spricht. Sie erzählt ihm, dass das Schriftstück in mehrere Erkenntnisse unterteilt sei, die man erst nach und nach verstehen und erlernen kann. Da er sich in diesem Moment ohnehin geistig leer vorkommt, er seinem Leben eine andere Richtung geben möchte und seine unbändige Neugier geweckt ist, macht er sich kurzerhand mit dem Flugzeug auf den Weg nach Peru. Dort angekommen, muss Redfield’s Hauptprotagonist sogleich vor schießwütigen Militärs fliehen, denn Staat und Kirche sind strikt gegen das 2.600 Jahre alte Manuskript, untergräbt es doch die Autorität und die Integrität der beiden Institutionen, die mit allen Mitteln die Verbreitung des Manuskriptes verhindern wollen. Im Laufe der Geschichte trifft er immer wieder auf Menschen, die ihm auf seinem zu bestreitenden Weg Hilfestellungen und auch immer wieder einen weiteren Teil der Erkenntnisse liefern. Nach und nach lernt er sie zu verstehen, umzusetzen, danach zu handeln und zu denken. James Redfield ist hier ein kleiner Geniestreich gelungen, der den Umgang mit Mensch und Natur „neu“ und klar definiert, was durchaus als Symbiose westlicher und östlicher Lehren angesehen werden kann. Fein verpackt als Roman, ist „Die Prophezeiungen von Celestine“ ein durchaus spannendes und lehrreiches Werk geworden, dass die Thematik der Spiritualität alles andere, als trocken behandelt und sie uns somit auf verständliche Weise näher bringt. Die wichtigsten Erkenntnisse sind die Erkenntnisse aus den Erkenntnissen!

 

Meine Wertung: 85/100