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Streetdate: 30.08.2019 / Dark Descent Records
Streetdate: 30.08.2019 / Dark Descent Records

SEMPITERNAL DUSK - Cenotaph of Defectuous Creation

(Dark Descent Records)

 

Der zweite Death/Doom-Strike "Cenotaph of Defectuous Creation", des US-Battalions SEMPITERNAL DUSK aus Portland, Oregon flirtet mit den sägenden, dramaturgisch gezockten, dystopisch düsteren Gitarren von J. "JH" Hüss, und Vince "VB" B., sowie dem leicht mit Hall unterlegtem, brummeligem Death Gegrummel und dem treibenden, bis pumpenden Drumming von Growler und Schlagwerker Tim "TC" Call. Die, zum Teil doch recht ausladenden Passagen, die im Fall des eigentlichen Openers "Excavated Filth from Dimensional Incarnations" bereits über dreieinhalb Minuten der Einleitung verschlingen, sind präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Das Death/Doom Trio SEMPITERNAL DUSK, das im Jahr 2011 zusammenfand, ist indes zu einer funktionierenden Einheit fusioniert, die mir langsam, aber bedingungslos den Rücken herauf kriecht, sich in mir festkrallt wie parasitärer Befall und knochentrocken aus den Endtöpfen meiner Lautsprechermembranen herausröchelt.

 

Das 36:40 Minuten "Cenotaph of Defectuous Creation" treibt sein Unwesen in den tiefsten Innereien des dreckig-feuchtkalten SEMPITERNAL DUSK Morast und kommt inklusive des 01:23 Minuten andauernden Intros "Caverns of Aural Decay" auf insgesamt sechs Tracks. Die zermürbenden Nummern können durchweg mit spielerischer Qualität überzeugen, da sie ihre Inspiration aus sämtlichen Geschwindigkeitsbereichen saugen, jedoch gerade in den lowen und midtempo Parts zu absoluten Höchstformen auflaufen. 

©SEMPITERNAL DUSK
©SEMPITERNAL DUSK

Die helle, lethargisch räudige und abgefuckte, dennoch sauber produzierte, und druckvolle Aufnahme mag auf den ersten Blick minimalistisch, simpel oder gar primitiv erscheinen, ist bei genauerer auditiver Begutachtung jedoch technisch durchaus ansprechend und sowohl atmosphärisch, als auch massereich gehalten. Obduziert und seziert wurde das Mahnmal der unvollkommenen Schöpfung im Februar/März 2018 im The Autopsy Room. Gemastert wurde es letztlich bei Dredged Oblivion. Wer sich bisher mit zeitgenössischen Artgenossen wie DRUJ, GNOSIS, OPHIS, UNDILUTED, URFAUST, VANHELGD oder VERBERIS anfreunden konnte, wird sicherlich auch recht schnell mit SEMPITERNAL DUSK warm werden.

 

https://www.facebook.com/SempiternalDusk

 

Meine Wertung: 83/100

 

SEMPITERNAL DUSK in der "Cenotaph of Defectuous Creation" Besetzung:

Tim "TC" Call - Drums, Vocals

J. "JH" Hüss - Guitars

Vince "VB" B. - Guitars

 

Tracklist:

01. Caverns of Aural Decay (01:23)   

02. Excavated Filth from Dimensional Incarnations (10:20)      

03. Orgiastic Feast upon Martyred Flesh (06:55)

04. Beneath the Emblems of Death (01:11)  

05. Refracted Suffering Through the Windows of Hell (06:05) 

06. Spears of Pestilence (10:46)

 

TT: 36:40 Minuten

 

Anspieltipps: Excavated Filth from Dimensional Incarnations; Refracted Suffering Through the Windows of Hell; Spears of Pestilence

 

Spears Of Pestilence: