MANIMAL - Armageddon

AFM Records

viertes Meisterwerk der Göteborger Heavy/Power Metaller


MANIMAL - Armageddon
VÖ: 03.12.2021 / AFM Records

Eine riesige Überraschung zum Jahresende stellen für mich die, im Jahre 2000 gegründeten Schweden MANIMAL dar. Das fulminante vierte Komplettwerk der Göteborger Heavy/Power Metaller sollte eigentlich bereits am 08. Oktober 2021 über die Ladentheke gehen, konnte das Presswerk aufgrund von Engpässen aber nicht termingerecht verlassen, weshalb der Releasetermin kurzerhand auf den 03.12.2021 verschoben werden musste. Das Warten hat sich aber in jedem Falle gelohnt, denn das exzellent arrangierte "Armageddon" ist meiner Meinung nach der nächste große Wurf in Sachen Heavy/Power Metal. Druckvolle Drum- und fetzige Guitarworks, eine Wahnsinns-Range in Gesangsstil und Timbre, technisch astrein gezockte Soli, niveauvolle Basslinien und many, many Hookline-Candies sind die Hauptmerkmale dieser Ausnahmemusiker und ihres vierten Dauerbrenners "Armageddon". MANIMAL spielen auf wie Vollprofis, die  ihr Talent mit in die Wiege gelegt bekommen haben. Authentisch, ernsthaft und abwechslungsreich!

 

In 43:11 Minuten erzeugt das skandinavische Heavy/Power Quartett ein modernes und düsteres Soundgefüge, das sich in all seiner Eigenständigkeit an den Glanzzeiten des Rock und Heavy Metal 80er und 90er Jahre orientiert. Alben wie "Painkiller" (JUDAS PRIEST), "Love at First Sting" (SCORPIONS) oder "Keeper of the Seven Keys Part 1" (HELLOWEEN) kommen einem dabei unweigerlich in den Sinn. "Armageddon" hat auch zum Teil etwas von DIO, ALICE COOPER, QUEENSRŸCHE und SKID ROW. MANIMAL können von Rock bis hin zu den deftigen Spielarten des Heavy Metal einfach alles auf perfekte Weise bedienen, so finden neben den bereits angesprochenen, häufig eingesetzten Rock- und Power Metal-Einflüssen noch Speed- und Thrash-Elemente Einzug in den megamäßigen Sound der Schweden. 

MANIMAL - Armageddon
Foto: Kenny Boufadene

Die vorzüglichen, ausdrucksstarken und energetischen Gesangslinien, des über jeden Zweifel erhabenen Fronters Samuel "Sam" Nyman sind einfach nur göttlich. Er erreicht spielend leicht extreme Höhen und passt sein spitzenmäßiges Ausnahme-Organ perfekt und passgenau an die jeweilige Situation an. Auf diese Weise macht seine breite Range einem Rob Halford (bei Burn in Hell), einem Klaus Meine (bei Armageddon) oder einem Sebastian Bach (bei Evil Soul) ernsthaft Konkurrenz! Man lausche nur mal dem JUDAS PRIEST ähnlichen Opener "Burn In Hell", bei dem ich dahinschmelze oder dem absoluten Brecher "Slaves of Babylon". Bereits hier beginnt das unaufhaltsame Mähneschwingen. Die bockstarken Arrangements, die überbordenden Ideen, die eingängigen und markanten Soundstrukturen, die arschtighten Refrains, sowie die interessant ausgestalteten Bridges runden das astreine Flair der alten Schule perfekt ab. Hier stimmt von vorne bis hinten einfach alles!

 

Jeder Song ist ein eigenständiges Heavy Metal Brett, das sofort zündet, ins Ohr geht und sich in den Hirnwindungen festkrallt. Wenn man nun noch bedenkt, welch Flair, St(r)ahlkraft und Eingängigkeit in den einzelnen Songs steckt, können die vorgenannten Bands, deren heutige Riffs (zum Teil) einen Angriff aus der Mottenkiste nicht mehr überleben würden, in Sachen Frische und Power aber mal sowas von einpacken. MANIMAL sind unheimlich wandelbar, vielseitig und wissen eben ganz genau, wie man Hits schreibt, die durchaus auch auf den Alben der angesprochenen Bands zu finden sein könnten. Für mich besitzen die zehn phänomenalen Nummern, die "Armageddon" zu bieten hat, echtes Hitpotential. Auch die differenzierte Produktion, die hauptsächlich in der Hand der Band selbst lag, unterstützt diese spürbare musikalische Hingabe. Hier jagt eine Metal Hymne die nächste. Für mich stellt es somit auch eines der besten Heavy/Power Metal Alben der letzten Jahre dar! Von MANIMAL wird man in der Zukunft garantiert noch so einiges hören. Das ist mal so sicher, wie des Bumbesje nach de Bohnesupp!!!

 

(Janko)

 

www.manimal.se

www.facebook.com/manimalofficial

 

LACK OF LIES - Wertung: 93/100

 

MANIMAL in der "Armageddon" Besetzung:

Samuel "Sam" Nyman - Vocals

Henrik "Hank" Stenroos - Guitars

Kenny Boufadene - Bass

André Holmqvist - Drums

 

Tracklist:

01. Burn In Hell (04:19)        

02. Armageddon (04:03)

03. Slaves of Babylon (04:38)

04. Forged in Metal (03:44)

05. Chains of Fury (04:07)     

06. Evil Soul (04:32)    

07. Path to the Unknown (04:21)    

08. Master of Pain (04:32)     

09. Insanity (04:22)      

10. The Inevitable End (04:33)

 

TT: 43:11 Minuten

 

Anspieltipps: Burn In Hell; Slaves of Babylon; Evil Soul; Forged in Metal; Master of Pain

 

Forged In Metal:

Burn In Hell:

Chains of Fury:

Armageddon:




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