Simon Beckett - Kalte Asche 

 

Das zweite Buch der David Hunter Reihe, weiß erneut durch seinen komplexen, spannungsgeladenen uns äußerst ansprechenden Schreibstil zu überzeugen. Auf knapp 430 Seiten beschwört Simon Beckett auch in diesem Thriller nach und nach eine dunkle und beklemmende Stimmung herauf. Zumeist als völlige Nebensächlichkeit getarnt, werden die Beschreibungen der einzelnen Protagonisten geschickt in das Storyboard eingewoben. Sehr präzise beschreibt er ihre Macken, sowie ihre charakterlichen Besonderheiten und rückt nicht zuletzt dadurch eine düster, oftmals auch bedrohlich anmutende Dramaturgie in den Vordergrund. Der, bereits aus „Die Chemie des Todes“ bekannte Forensiker David Hunter hat es auch dieses mal wieder mit sehr eigenwilligen Menschen zu tun, die ihm seine Arbeit nicht immer erleichtern. Der Ort der Handlung, eine schottische Insel der äußeren Hebriden, die Kulisse auf der Insel, sowie seine Bewohner wurden gut gewählt. Lediglich der Schluss wirkt ein klein wenig konstruiert, hält aber noch eine unerwartete Kehrtwendung bereit, die das Warten auf den nächsten David Hunter Thriller nicht gerade leichter macht.

 

Meine Wertung: 85 °

 

www.simonbeckett.com



 

 

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