MANKIND GRIEF - Monarch

Lacerated Enemy Records

Debüt der spanischen Alien Themed Technical Deathcoreler


MANKIND GRIEF - Monarch
VÖ: 24.06.2022 / Lacerated Enemy Records

Die erste vollwertige Wuchtbrumme "Monarch", der 2014 gegründeten Alien-Themed Technical Deathcore Combo MANKIND GRIEF aus Barcelona, ist ein wahrhaftig giftiges Biest geworden. Das spanische Quartett, das mit der 2019er EP "Inquisitor" bislang lediglich eine Veröffentlichung vorzuweisen hatte, hat erneut mächtig aufgetischt und ihr Markenzeichen, die Alien Thematik, mit Samples, Synthsounds und den unterschiedlichsten Gesangsperformances auf derbe Weise in ihr musikalisches Konzept eingebunden. Dies umfasst insbesondere die ständigen Wechsel innerhalb der pervertierten Gesänge. Düsteres Grumbling, brachiales Growling, galliges Screaming, fieses Pig Squealing, aggressives Roaring, räudiges Shrieking und noch so einige gutturale Experimente mehr...hier ist einfach alles erlaubt, was extrem ist. Diese Zutatenliste zeugt einmal mehr von vielversprechendem Futter für die Deathcore Jünger. Und so nimmt sich "Monarch", mit seinen Timebending Phasen, die schon mal in Slam Death Gefilde abdriften, aus, wie ein erbitterter Kampf zwischen verschiedenen Weltraum-Hegemonien über die Vorherrschaft im gesamten Kosmos.

 

Spacige, bedrohliche, zumeist aber recht melodisch gehaltene Keyboardsounds bilden einen deutlichen Kontrast zum restlichen grobschlächtigen bis brachialen Gebaren der Spanier. Neben häufigeren Brutal Death Metal Sequenzen packen MANKIND GRIEF auch Math Metal und vereinzelt sogar Industrial Elemente mit obendrauf.

MANKIND GRIEF - Monarch
© MANKIND GRIEF

Die derben Gitarrenläufe mit ihren dezent gesetzten bestialischen Spitzen, dazu das kompromisslose und abwechslungsreiche Deathcore Geballer und die fetten, bouncigen Bassläufe sind technisch versiert gezockt, bleiben aber generell seriös und alles andere als verspielt. Aufgenommen wurde das 40:06 Minuten splatternde "Monarch", welches nicht ganz so basslatig und bombastisch aufgebaut ist, wie das Gros des Deathcore-Sektors, im Esquimal Studio in Barcelona. Das Abmischen und Mastern der neun Tracks, welche in metaphorische Themenkleider wie kosmischen Krieg durch diverse Spezies, feindliche Übernahmen, Unterjochung, Verstümmelung, Blut und Tod gehüllt wurden, überließen MANKIND GRIEF dem US-amerikanischen Soundarchitekten Chris Wiseman (CURRENTS, SHADOW OF INTENT). "Monarch" ist durchaus als speziell zu bezeichnen und geht angriffslustig, teils regelrecht überfallartig nach vorne, wobei immer noch deutlich Luft nach oben bleibt. Deswegen bin ich auch gespannt, was wir in Zukunft noch so alles von den aufstrebenden Deathcore Recken MANKIND GRIEF um die Ohren gehauen kriegen.

 

(Janko)

 

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https://www.instagram.com/mankindgrief/

 

LACK OF LIES - Wertung: 85/100

 

MANKIND GRIEF in der "Monarch" Besetzung:

Isaac Trullols Caño - Vocals

Marc Fornies Vivancos - Guitar

Francesc Gómez López - Guitar

Josep Gómez López - Drums

 

Tracklist:

01. The Surge (04:00)

02. Dead Sprawl (04:18)

03. Colonial Dismemberment (04:29)

04. Scourge Of The Macrocosm (05:29)

05. The Outcome (04:12)

06. Acheron (LV-426) (02:10)

07. Planetary Inquisition (04:42)

08. Monarch (04:31)

09. Worldeater [feat. Fer Bonecarver] (06:11)

 

TT: 40:06 Minuten

 

Anspieltipps: Colonial Dismemberment; Scourge Of The Macrocosm; The Outcome; Worldeater

 

Dead Sprawl:

Scourge Of The Macrocosm:

Monarch:



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